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Kirche

Die größte Bergwallfahrt der Oberpfalz fand erstmals statt am 03. September 1634. Der Jesuitenvorstand Caspar Hell stiftete ein Gnadenbild, das heute noch den Hauptaltar schmückt. Damals wurde das Bild im Bergfried der Burg der ehemaligen Ammenberger aufgestellt. Eine erste Rundkapelle brannte am 26. Juni 1646 ab. Eine zweite Kapelle wurde am 02. Juli 1651 eingeweiht und im November 1696 abgebrochen, um der heutigen Maria Hilf-Kirche Platz zu machen. Die Grundsteinlegung für den Bau, dessen Pläne vielleicht auf Wolfgang Dientzenhofer zurückgehen, erfolgte am 11.06.1697. Den Stuck schuf G. B. Carlone, und C. D. Asam sind alle Fresken in der Kirche zuzuschreiben. Am bekanntesten sind die großen Deckenfresken, die von der Pest 1634 und von der damaligen Prozession, vom Brand der Kapelle, von der Einweihung der jetzigen Kirche und von der Belebung der Wallfahrt berichten. Die Chronodistichen nennen die zugehörigen Jahreszahlen. Das Herzstück der Kirche ist das Gnadenbild am Hauptaltar, die Kopie einer Madonnendarstellung von Lukas Cranach. Die drei Hauptreliefs an der Kanzelbrüstung symbolisieren Glaube, Hoffnung und Liebe. Die Seitenaltäre (Vom Hauptaltar links beginnend): die Hl. Familie, die 14-Nothelfer, Antonius von Padua, Johann Nepomuk-Altar, St. Jakobus- Altar, Franziskus von Assisi, Unbefleckte Empfängnis und Mariä Heimsuchung. Der Figurenschmuck der Fassade wurde 1859 anläßlich der 225-Jahrfeier der Marienwallfahrt, von dem Bamberger Hofkünstler Lorenz Kamm (1830 - 1890) geschaffen. Die Hauptfassade zieren die Statuen von Maria, Franziskus und Antonius und der vier Evangelisten.

 
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