Geschichte der Franziskaner in Amberg
1452
Gründung des Klosters durch Stiftung Amberger Bürger, angeregt vom Wanderprediger des Franziskanerordens Johannes von Capistrano. (es dürfte jedoch bereits vor 1452 ein Franziskanerkonvent in Amberg ansässig gewesen sein.)
1453
Weihe des neuen Klosters in der Stadt
1455
Erweiterung des Klosterbaus aufgrund des raschen Anwachsens der Gemeinschaft der Minderbrüder
1478
Weihe der Klosterkirche (Heute: Stadttheater)
1556
Verlust des Klosters während der Reformationszeit - Umzug in die Niederlassung auf dem Möningerberg.
Das aufgelassene Kloster wird protestantisches Pädagogicum.
1626
Franziskaner kehren im Zuge der Gegenreformation nach Amberg zurück.
1634
Franziskaner aus dem Stadtkloster werden mit der Betreuung der Wallfahrt auf dem Berg beauftragt.
1696-1698
Errichtung eines Hospiz. Beginn der ständigen Betreuung der Wallfahrt auf dem Berg in den Sommermonaten. Beginn der Bauarbeiten zur jetzigen Wallfahrtskirche
1699
Fertigstellung des Rohbaus der Bergkirche nach Plänen von Wolfgang Dientzenhofer (1648 - 1706)
1702
Beginn der Stuckarbeiten von G.B. Carlone (1642 - 1721)
1717
C.Ds. Asam beginnt mit der Freskierung des Innenraums der Wallfahrtskirche.
1804
Säkularisation des Klosters in der Stadt und auf dem Berg. Die Franziskanerkirche in der Stadt wurde zum Stadttheater umfunktioniert. Die Klostergebäude beherbergen seither die Brauerei Bruckmüller.
1832
Wiedererrichtung des Klosters auf dem Berg durch König Ludwig I.
1861
Erweiterung der Klosteranlage
1862
Eine ausführliche Beschreibung der Kirche und des Bildprogrammes ist im Kirchenführer am Schriftenstand enthalten.
2007
haben die bayerischen Franziskaner wegen Priestermangel denMariahilfberg verlassen.
Am 1.Sept. haben polnische Franziskaner aus der Krakauer Provinz "von den Engeln der Muttergottes", die Seelsorge auf dem Mariahilfberg übernommen.
2008 - 2010
Generalsanierung des Klosters